Costa de la Luz

Mit Ausnahme von ein paar felsigen Abschnitten ist die Costa de la Luz eine Kette feinsandiger Strände umgeben von Pinienhainen. Salinen und Marschen säumen die unteren Flussläufe einer Landschaft, die sich im Lauf der Jahrhunderte kaum verändert hat. Sie trägt diesen Namen wegen ihres Lichts, das die See wie ein Spiegel reflektiert.
An diesem Küstenabschnitt ist die Alte Geschichte allgegenwärtig. Hier befand sich das Reich von Tartessos, Phönizier und Griechen drangen bis an seine Küsten vor, um Handel zu treiben. Später kamen die Römer, und zu Beginn des 8. Jhdts. die Araber, die dort acht Jahrhunderte blieben. Es war auch der Ausgangspunkt einer der bedeutendsten Seefahrten der Geschichte, nämlich der des Kolumbus, die ihn mit seinen drei Karavellen nach Amerika führen sollte. Im Landesinneren finden wir von Olivenbäumen bestandene Hänge und zwei der schönsten Gebirgszüge Spaniens: den der Weißen Dörfer und den von Aracena in Huelva. Die Dörfer in beiden Gebieten wirken wie weiße Flecken in der Landschaft.
